Dantes Ankunft

1409 Worte

Dunkelheit. Das war das Erste, was ich fühlte. Keine stille Dunkelheit… keine friedliche Dunkelheit… sondern die erstickende Art. Die, die sich gegen die Haut presst, in die Lungen kriecht, dir zuflüstert, dass du allein bist. Mein Kopf pochte schmerzhaft gegen den engen Sack, der ihn bedeckte. Meine Ohren klingelten, mein Atem war unruhig, meine Handgelenke schrien vor Schmerz wegen des Seils, das viel zu fest zugezogen war, um ein Versehen zu sein. Ich versuchte mich zu bewegen. Ein Fehler. Ein stechender Schmerz schoss mir die Wirbelsäule hinunter, scharf und gnadenlos — Ricos Werk, als er mich wie einen Müllsack hinter sich hergezogen hatte. Noch immer konnte ich seine Hand in meinem Haar spüren, das Echo seines Verrats, das mich wieder und wieder traf. Mein Hals brannte. Ich h

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