Ich saß noch lange auf dem Krankenhausbett, nachdem sie hinausgerannt war. Meine Hände lagen flach auf meiner Brust, genau dort, wo ihr Gewicht mich vor wenigen Augenblicken festgehalten hatte, genau dort, wo ihre Wärme durch den dünnen Stoff des Krankenhaushemdes gesickert war. Die Laken waren noch zerknittert von der Art, wie sie sich hastig von mir gelöst hatte — verlegen, aufgewühlt, atemlos. Ich konnte sie noch riechen — weich, schwach, etwas Blumiges, vermischt mit etwas Schärferem, wie Regen nach Stein. Es war seltsam. Seltsam, wie real es sich anfühlte. Seltsam, wie mein Körper reagierte, noch bevor mein Verstand hinterherkam. Mein Herz schlug zu schnell. Zu heftig. Als würde es sie erkennen, selbst wenn mein Gehirn sich weigerte mitzuspielen. Als wäre irgendwo tief in mir ein

