Drei Tage. Drei lange, langsame, verwirrende Tage. Drei Tage seit jener Nacht—seit dem Vergnügungspark, seit Dante mich sanft in seinen Armen getragen hatte, seit dem Kuss, der immer noch unkontrollierbar in meinem Hinterkopf nachhallte, egal wie sehr ich versuchte, ihn zu verdrängen. Drei Tage, in denen ich so tat, als wäre alles völlig in Ordnung. Drei Tage zur Uni gehen. Drei Tage lernen. Drei Tage versuchen, normal zu wirken. Und drei Tage, in denen **Dante verschwunden** war. Er war nicht in mein Zimmer gekommen. Er hatte nicht mit mir gesprochen. Er hatte keinen einzigen Schritt in meine Nähe gesetzt. Nicht einmal. Nur Rico war da gewesen—still, wachsam, wie ein an mich geklebter Schatten, der an Ecken, auf Dächern, in Fluren, entlang des Schultores auftauchte… immer da,

