Du verliebst dich in ihn

1620 Worte

Ich wusste nicht, was Dante an jenem Abend dachte, aber später würde ich etwas verstehen: bevor ich überhaupt einen Fuß in die Villa setzte… hatte er bereits alles gesehen. Alles, was Lucas tat. Alles, was Jasmine tat. Jeden Blick. Jedes Bild. Jeden Moment, in dem ich mich in diesem Klassenzimmer gedemütigt fühlte. Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Alles, was ich wusste, war, dass mein Herz bereits schmerzte, als unser Auto das Anwesen erreichte. Es war ein enger, stechender Schmerz – wie Wut und Enttäuschung zusammengeworfen. So einer, den man nicht bestellt, der aber trotzdem kommt. Und als ich aus dem Auto stieg… War er da. Dante. In seinem Rollstuhl oben an den Stufen sitzend, wie immer maskiert, wartend – oder vielleicht gar nicht wartend, einfach existie

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