Verrat

1335 Worte

In dem Moment, als Dante den Arbeitsraum verließ, hallte das metallische Klicken des Schlosses, das ins Schloss fiel, so laut in meinem Schädel wider, dass es sich anfühlte, als hätte jemand die Welt über mir zugeschlagen. Für einen Moment konnte ich nicht atmen. Die Stille im Raum kontrastierte gewaltsam mit dem Chaos draußen—Schüsse, die durch das Anwesen hallten, irgendwo Glas zerspringend, gedämpfte Schreie und das schwere Stampfen von Stiefeln auf dem Marmorboden. Ich fiel auf die Knie, noch bevor mein Körper überhaupt verstand, was er tat. Meine Finger gruben sich zitternd in den Teppich. Mein Herz fühlte sich an, als würde es aus meiner Brust platzen. Der Raum roch nach Papier, Schießpulver und Dante. Ich presste meine Hände gegen mein Gesicht, um mich zu erden. „Rico… wird alles

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