MARKUS Ich hob den Kopf, als ich die Tür aufgehen hörte, und mein Mund zuckte leicht, als ich sie sah. Sie wirkte gefasst und gelassen. Das genaue Gegenteil von gestern Abend, als sie nach dem Besäufnis einen Wutanfall hatte. „Guten Morgen, Herr Stern.“ Sie begrüßte mich mit einem breiten Lächeln. „Ich habe Ihnen Ihren Kaffee gebracht, dampfend heiß und bereit, Ihre Augen wieder zum Strahlen zu bringen.“ Sie scherzte. „Danke, Greta“, erwiderte ich, als sie die Tasse neben meine Papiere auf den Tisch stellte. „Brauchen Sie sonst noch etwas?“, fragte sie, und ich starrte sie an. Ihr Gesicht blieb gleichgültig, selbst als meine Augen sie mit bohrenden Blicken anstarrten. Sie wirkte weder nervös noch verlegen, im Gegenteil, sie war heute noch fröhlicher. Ich fuhr mir mit den Fingern durch

