Chapter 32

3145 Worte

Am zweitnächsten Morgen zogen sie vorsichtig aus. Der Himmel war trüb. Ein schwacher Regen war am Vortag gefallen und Nebel spann um die Riesenhäupter der Berge. Als sie das Bachbett erreichten, war es vier Uhr. Im Anfang ging es schwer, und Federspiel ächzte jedes Mal, wenn er mit dem noch immer schmerzenden Fuß einen Sprung tun musste. Und Sprünge waren genug zu machen. Von Stein zu Stein musste der Weg gefunden werden am Rande des brausenden Wassers, das die Sohle der Klamm ausfüllte. Mehr als einmal schwankte der Verletzte, wenn der Knöchel zu versagen drohte. Vom aufspritzenden Gischt waren sie beide nass bis zum Gürtel. Mit Gewalt fast musste Peter dem Hinkenden den Rucksack abnehmen, in dem Stricke, Beil, Kerzen und Mundvorrat waren. Aber schon nach etlichen hundert Schritten zeig

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