Denkmal von Tschernobyl
Dieses Denkmal wurde nach der Katastrophe direkt neben dem verunglückten Reaktor erbaut, und erinnert an das schwerste Atomunglück in der Geschichte der Menschheit. Zugleich erinnert es an die gefallenen Feuerwehrleute, die in der Nacht des 26.Aprils. 1986 unbewusst in die Todeszone gingen und dies mit ihrem Leben bezahlten.
Die gesamte Opferzahl der verstorbenen Feuerwehrleute liegt schätzungsweise bei 40 Toten.
Die Statue erinnert aber auch an die gefallenen Kraftwerksarbeitern. Zwei Kraftwerksmitarbeiter wurden durch die Explosion getötet indem sie von Trümmerteilen erschlagen worden waren. Die Leiche des einten Verstorbenen liegt noch immer unter den Trümmern des vierten Reaktorblocks begraben. Er befand sich in der Turbinenhalle zum Zeitpunkt der Explosion. Seine Leiche konnte bis heute nicht geborgen werden, da der Teil unter dem er begraben liegt, eine sehr hohe Strahlung aufweist was das Bergen der Leiche unmöglich macht. Die weiteren Mitarbeitern des 4. Reaktorblocks, die sich im Kontrollraum aufhielten, waren ebenfalls alle gestorben. Alle bis auf Anatoli Djatlow, der den Test beaufsichtigt hatte. Er starb im älteren alter an den Folgen der Strahlenkrankheit.
Denkmal der Liquidatoren
Dieses Denkmal steht in der Kreisstadt Tschernobyl das ebenfalls direkt neben dem Kraftwerk lag. Es Erinnert an die Heldenhaften Liquidatoren die ihr Leben dafür riskierten, die Folgen der Katastrophe einzudämmen.
Ihre taten dürfen nicht vergessen werden. Denn ihr großes Heldentum und ihre große Opfergabe haben es nicht Verdient, in Vergessenheit zu geraten!
Wir werden nie die Anzahl der tatsächlichen Verluste an Menschenleben von Tschernobyl erfahren. Die meisten Schätzungen liegen zwischen 4'000 bis 93'000 Toten. Die Offizielle Opferzahl der Sowjetunion lautet seit 1987 unverändert 31 Tote..
Vergessene Helden
„Was also waren diese Menschen – Helden oder Selbstmörder? Opfer der sowjetischen Ideologie und Erziehung? Merkwürdigerweise gerät mit der Zeit in Vergessenheit, dass sie ihr Land retteten und Europa. Stellen wir uns nur einen Augenblick lang vor, wie es ausgesehen hätte, wären die drei anderen Reaktoren auch explodiert ... Sie sind heute Helden. Helden der neuen Geschichte. Man vergleicht sie mit Helden der Schlacht um Stalingrad oder der Schlacht von Waterloo, aber sie retteten mehr als ihr Heimatland, sie retteten das Leben selbst. Lebenszeit. Lebendige Zeit."
- Swetlana Alexijewitsch, Schriftstellerin
Fast 900'000 Liquidatoren riskierten ihr Leben. Man sagte ihnen, dass man sich um sie Kümmern würde, aber dabei bekommen die meisten Liquidatoren umgerechnet nur 145 Euro im Monat.
Sie wurden Vergessen. Die heutige Generation erinnert sich kaum noch an Tschernobyl. Aber kann doch so viel Lernen von diesem Ereignis. Es zeigte uns auf, wie die Atomenergie solche Schäden anrichten kann. Und doch scheint es so, als währe es den Menschen egal was die Liquidatoren von Tschernobyl für uns getan haben. Als währe es Selbstverständlich dass sie sich immer im 3 Monats Rhythmus in der Todeszone aufhielten. Glauben sie echt dass sie das aus purer Lust und Freude machten? Sie wurden Zwangsbeordert. Man drohte mit dem Militärgericht und das nur schon weil man nach den wahren Strahlungswerten fragte. Sie mussten Menschen alles wegnehmen, zusehen wie sie um Gnade flehten sie nicht von ihrem Heim zu trennen. Soldaten die sich weigerten, konnten ihre ganze Karriere gleich in den Müll schmeissen denn die war im Eimer ab dem Punkt, wobei man nach Ansichten der Kommandeure das Vaterland verraten würde. Und dass nur weil sie vielleicht eine Familie zu Hause hatten oder sie an ihrem Leben hingen und dies nicht Riskieren wollten. Für den normalen Menschlichen verstand wurde man bestraft.
Sie tranken viel Wodka, um den Körper wieder aufzuladen. Um zu vergessen wie schmerzend diese Arbeit sein kann. Trotz Schwäche, und Müdigkeit mussten sie schuften. Die meisten Liquidatoren fanden nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 keine Arbeit mehr. Sie retteten ihr Land, werden aber dann nur als die Verseuchten Menschen aus Tschernobyl gesehen.
Man vergaß ihren Heldentum.