Einundzwanzigstes Kapitel Sasha Das Hotel, in dem wir wohnen, hat kein Restaurant, aber Pavel bestellt bei einem Lieferservice Donuts und Kaffee. Ich glaube, hauptsächlich für sich selbst, aber er hat ein halbes Dutzend bestellt und nachdem er fertig gegessen hat, wirft er den Karton auf das Bett, wo meine Mutter und ich noch immer zusammengekauert sitzen. Er hat nicht in dem Bett geschlafen. Ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt geschlafen hat, aber er sieht nicht müde aus. Er sieht genauso aus wie immer. Gleichgültig. Lässig. Tödlich. So abgestumpft, für einen so jungen Mann. Wir verbringen den Vormittag mit Schweigen. Ich habe zu viel Angst, ihn wieder anzuflehen, als ob ich Angst hätte, meine einzige Chance, diese Sache in Ordnung zu bringen, zu verschwenden. Kann man diese Sa

