Ich wusste nicht, wie lange ich im kühlen Sand sass und weinte. Eine Minute? Eine halbe Stunde? Zwei Stunden? Oder vielleicht doch länger? Ich nahm nichts mehr um mich herum wahr. Nicht, dass es bereits stockfinster war. Nicht, dass das Meer vor mir rauschte, als wollte es mich trösten. Noch nicht einmal, dass hinter mir in meinem Haus meine Geburtstagsparty in vollem Gange lief. Auch nicht, dass meine Brüder mich wie verzweifelt suchten, während Ethan mit Tessa abgehauen war, wie ich später erfuhr. Plötzlich spürte ich, wie ich von zwei Armen hochgehoben wurde. In der Erwartung, dass ich in den Armen einer meiner Brüder lag, klammerte ich mich verzweifelt an seinen Hals. Wie konnte das alles bloss passieren? Wie konnnte etwas zu Ende sein noch bevor es überhaupt richtig angefangen ha

