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763 Worte

Rina Ich aß zu Mittag und ging danach hinaus in den Garten. Es war verstörend. Das Leben hier wäre nicht schrecklich. Überhaupt nicht. Und genau das machte den Gedanken an mein altes Leben – den Diner, den Bordstein, die Hölle meines Stiefvaters – beinahe unerträglich. Trotzdem zwang ich mich zur Erinnerung: Ich sollte nicht hier sein. Luxus änderte daran nichts. Das Anwesen selbst raubte den Atem. Drei Stockwerke, Balkone, die sich vor den Fenstern entlangzogen, endlose Räume, in denen sich Geheimnisse verbargen, die ich mir noch nicht vorstellen wollte. Ein Schloss, ja – aber ohne Prinzen. Und ich war keine Prinzessin. Schließlich zog ich das Handy aus der Tasche, das Vinzent mir gegeben hatte, und tippte Petras Nummer an. Sie nahm sofort ab. „Katharina! Ich versuche dich seit Stun

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