Rina „Du bist hier sicher“, sagte Vinzent, kaum dass ich mich nach dem Umziehen wieder zu ihm gesetzt hatte. Ich sah ihn an. Er hatte die Füße auf den Stuhl neben sich gelegt, die Knöchel locker übereinandergeschlagen, als wäre Gelassenheit für ihn ein natürlicher Zustand. „Wir sind exponiert.“ Er schüttelte den Kopf. „Niemand kommt näher als drei Kilometer an den Zaun, ohne dass unser Personal es weiß. Sie würden nicht einmal annähernd eine saubere Schusslinie bekommen. Du bist sicher.“ „Ich dachte im Restaurant auch, ich sei sicher.“ Ich ließ mich ihm gegenüber auf den Stuhl fallen. „Und das war ein öffentlicher Ort.“ „Eben.“ Er zuckte mit den Schultern. „Dort geht ein Scharfschütze unter, ohne aufzufallen. Hier draußen? Unmöglich. Und außerdem – wer versucht, auf das Heidenreich-

