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1128 Worte

Rina „Schläfst du noch?“ Ich fuhr hoch. Mein Herz hämmerte, metallischer Blutgeschmack auf der Zunge, Pulverrauch in meinen Haaren. Das Letzte, woran ich mich erinnerte, war Valentins Wagen. Jetzt lag ich in einem fremden Bett, Seidenschals streiften meine Arme, als sich hinter mir eine Präsenz bewegte – ich wirbelte herum, Fäuste halb erhoben, und blieb wie angewurzelt stehen. „Hallo, Katharina.“ Ich senkte die Fäuste. „Man sollte nicht auf Leute schleichen.“ „Ich dachte nicht, dass ich es tat. Ich stehe schon hier, seit du aus deinem Zimmer geschlichen bist. Du solltest aufmerksamer sein.“ Keine passende Antwort fiel mir ein. Er hatte Recht – wenn ich in diesem Haus leben wollte, musste ich aufpassen. „Wie spät ist es?“ Mein Blick blieb an einer goldenen Uhr mit gemalten Blumen

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