Es begann wie jeder andere Dienstag. Seraphine hatte in den fünf Jahren, in denen sie ein gutes Leben geführt hatte, gelernt, dass schlimme Dinge immer unerwartet kamen. Sie kündigten sich nicht mit dunklen Wolken oder Vorzeichen an, auch nicht mit jenem Gefühl der Angst, das in der Fiktion scheinbar alle großen Tragödien begleitete. Sie kamen mitten im Alltag, wie heute, während der Kaffee köchelte, die Tafel aktualisiert werden musste und die wichtigste Frage im Kopf war, ob Eli sich die Mühe gemacht hatte, ein Mittagessen einzupacken. Eli hatte sich nicht die Mühe gemacht, ein Mittagessen einzupacken. Sie hatte es ihm mittags gebracht, alle drei durchs Autofenster geküsst, sich von ihren drei Kindern Beschwerden über die Zurschaustellung ihrer Zuneigung eingehandelt und war mit diesem G

