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1301 Worte

Nach dem Abendessen Wolf saß am Rand von Arturos Bett und hielt seinen Sohn behutsam auf dem Schoß. Der kleine Junge fuhr mit seinen zarten Fingern fast ehrfürchtig über die schwarzen Tätowierungen, die sich wie dunkle Ranken über Wolfs Unterarme zogen. Er betrachtete sie mit jenem tiefen Erstaunen, das er jedes Mal zeigte, und ein seltenes, weiches Lächeln stahl sich auf Wolfs Lippen. Er wusste nur zu gut, wie schwer es für seinen Sohn war, sich der Außenwelt zu öffnen oder überhaupt mit ihr zu interagieren; daher waren selbst diese kleinen, neugierigen Reaktionen für ihn von unschätzbarem Wert. Seit Arturo sich seiner Umgebung bewusst geworden war, zeigte er eine gesteigerte Angstreaktion auf fast alles. Was Wolf und Angel anfangs für bloße Schüchternheit hielten, entwickelte sich laut

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