Ich saß still auf dem Beifahrersitz und beobachtete, wie der Regen noch stärker wurde. Die Straßen waren in kürzester Zeit überflutet, und ich wäre völlig durchnässt gewesen, wenn ich das Anwesen erreicht hätte. Zu Fuß gehen war unmöglich, und nur wenige Autos fuhren vorbei. Das Radio dröhnte aus den Lautsprechern des Wagens, und die Sender wurden immer wieder gewechselt, bis Camille den Ton leiser stellte. „Es war eine kleine Überraschung, dich hier draußen ganz allein zu sehen, ohne jemanden,“ sagte sie und drehte ihren Kopf leicht in meine Richtung. Ich hatte ihr Angebot, mich zum Anwesen zurückzufahren, nur angenommen, weil der Regen immer stärker wurde. Wäre das nicht der Fall gewesen, wäre ich allein zurückgegangen. Ich spürte ihren brennenden Blick auf mir, die Neugier in ihren Au

