Siebentes Kapitel.-1

2038 Worte

Siebentes Kapitel.Frau Marie Winter befand sich vor ihrem Waschtrog. Als sie hörte, daß ein Beamter der Polizei vor ihr stand, seufzte sie tief auf. »Ich hab’ ja schon alles g’sagt, was ich weiß,« meinte sie verdrossen, eines neuen Verhörs gewärtig, und dabei blickte sie scheu auf ihren Besucher. Durand lächelte sie gutmütig an. »Na, kommen Sie nur, Frauerl,« sagte er freundlich. »Ich kenne alle Ihre Aussagen. Aber eine, die Sie, wie ich glaube, noch machen können, die steht nicht im Protokoll, steht deshalb nicht drinnen, weil keiner Sie nach dem hat fragen können, wonach ich Sie fragen will.« Diese Worte hatten die alte Frau neugierig gemacht. Sie trocknete rasch ihre Hände ab und hieß ihren Besuch in das Zimmer treten. Es war ein sehr nett gehaltenes Stübchen, doppelt freundlich desh

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