Kapitel 73 – Flussrettung

2976 Worte

Das Meer verschlang alles. In dem Moment, als Emma stürzte, brach die Felswand erneut auf, und eine weitere Kaskade aus Felsbrocken und Regen stürzte in die schwarze Brandung. Das Geräusch war ein Schrei, der aus der Erde selbst gerissen worden war. Matthias war bereits in Bewegung. Er raste durch den Schlamm, ignorierte Charlottes Rufe hinter sich, den Schmerz in seinen Rippen, das Blut, das ihm heiß den Arm hinunterlief. Seine Stiefel rutschten auf dem glatten Stein, als er die abgebrochene Kante erreichte. Unter ihm brodelte die Welt in Grau und Weiß – Wellen, die sich an der Klippe kratzten, Blitze zuckten über das Wasser. „Emma!“, rief er, der Name riss ihm die Kehle auf. „Emma!“ Keine Antwort. Nur Donner. Er sank auf die Knie und suchte die dunklen Wellen ab. Und dann – da. Ei

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