Kapitel Zweiundzwanzig-2

1874 Worte

»Nein, Tendao. Ich verstehe nicht, warum sie uns vom Lesen und Schreiben abhalten wollen.« »Worte sind heilig«, sagte er. »Tanit hat sie dem ersten Priester beigebracht. Er hat die Worte weitergereicht, den Anhängern der Göttin gesagt, dass sie diese nur für ihre Lehren wahren sollen.« Das ist interessant. Wenn er willens ist mir beizubringen, wie man Worte macht, von was er mir gerade erzählt hat, dass es verboten ist, dann hat er sich diesem Tempel vielleicht doch nicht so verschrieben. Ich beschloss meinen Mund zu halten – für den Moment. Er begann mit dem Stock zu zeichnen. »Das sind die zweiundzwanzig Buchstaben unseres Alphabets.« »Alphabet?«, fragte ich. »Ja, wir benutzen das Alphabet, um Worte zu bilden. Jeder Buchstabe des Alphabets stellt einen Klang dar.« Er begann auf der

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