bc

Die Doppelleben der Ersatzbraut

book_age16+
67
FOLGEN
2.2K
LESEN
love-triangle
erbe/erbin
Drama
like
intro-logo
Werbetext

„Wir sollten das nicht tun“, flüsterte Hazel zitternd, während er sie gegen die Wand drückte und seine Hände ihre nackten Beine streiften.„Und wen kümmert’s?“ murmelte Hayden und presste seine Lippen auf ihre.******Hazel wollte immer nur ein normales Leben. Doch nachdem sie aus einem gewalttätigen Zuhause geflohen ist, gerät sie in die Hände eines gefährlichen Dons – und wird gezwungen, als Ersatzbraut unter dem Vorwand, seine „Schwester“ zu sein, zu leben. Der Deal sollte einfach sein: Ihr falscher Bruder versprach sie einem anderen, um sein Imperium zu retten. Doch nun kann der Mann, der ihr Schicksal bestimmt hat, ihr nicht widerstehen.Wird er die Abmachung einhalten… oder alles für die Liebe riskieren?

chap-preview
Kostenlose Vorschau
Kapitel Eins
Hazels Perspektive. „Stopp!“ schrie ich, als mein Bruder mich in sein Zimmer schleppte. Meine Hände klammerten sich an den Stuhl, Knöchel weiß, weigerten sich loszulassen. Ich konnte seine Finger spüren, wie sie sich in meine Arme gruben, grob und wütend. „Ich habe es nicht kaputt gemacht“, weinte ich. Meine Stimme brach, aber er hielt nicht inne. Er wollte mich nicht nur schlagen. Ich wusste, was er vorhatte: mich ausziehen, filmen und verkaufen. Mein Magen drehte sich um. Mein Körper zitterte so stark, dass ich kaum atmen konnte. Ich hielt mich noch fester fest, Tränen fielen, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Heute war es anders. Er wollte, dass jeder mein Gesicht sieht. „Bitte, ich kaufe die Teller! Ich weiß nicht einmal, wie sie kaputtgegangen sind“, flehte ich, meine Stimme zitterte. Er antwortete nicht, sondern schleifte mich weiter Richtung Zimmer, seine Finger gruben sich in meinen Arm, während ich versuchte, mich loszureißen. Mein Blick huschte zu meinem Vater. Er saß am Tisch und trank seinen Tee, als würde nichts passieren. Seine Gleichgültigkeit schnitt tiefer als der Griff meines Bruders. Für einen Moment hoffte ich, nur einmal, dass er sich für mich einsetzt, mich sieht. Aber natürlich tat er es nicht. Er tat es nie. Ich weiß nicht einmal, was ich falsch gemacht habe. Ich habe versucht, gut zu sein, still zu sein, genug zu sein. Aber egal, was ich tue, ihre Augen zeigen immer dasselbe – Ekel, Enttäuschung, etwas Kälteres als Hass. Und ich… ich bin einfach müde, zu versuchen zu verstehen, warum. „Bitte, Vater, bitte“, flehte ich, meine Stimme brach vor Verzweiflung. Seine Augen huschten zu meinem Bruder. „Hör auf“, sagte mein Vater scharf und stellte seine Tasse mit einem Klirren ab, das durch den Raum hallte. „Was?“ zischte mein Bruder. Mein Herz machte einen Satz – verteidigte er mich…? Für einen winzigen Moment spürte ich etwas Unbekanntes: Hoffnung. „Lass sie los“, sagte mein Vater. Mein Bruder runzelte die Stirn, lockerte aber seinen Griff, seine Hand fiel weg. Endlich konnte ich wieder atmen. Mein Vater stand auf, die Augen fest auf mich gerichtet, als er auf mich zuging. Die Spannung im Raum ließ ein wenig nach, und ich atmete aus, dachte, vielleicht, nur vielleicht, war er diesmal auf meiner Seite. Dann traf seine Hand hart mein Gesicht… Ein scharfer Knall. Ein Aufschrei des Schmerzes. Ich keuchte. Meine Erleichterung zerbrach in tausend kleine Stücke. Er griff eine Faust voll meiner Haare und riss meinen Kopf nach hinten, bis ich vor Schmerz aufschrie. „Wie wagst du es, mich Papa zu nennen?“ bellte er, sein Atem heiß auf meinem Gesicht. „Wie oft habe ich dir gesagt, dass du mich nie so nennen darfst?“ Meine Lippen zitterten, aber kein Wort kam heraus. Alles, was ich tun konnte, war, meine Schluchzer hinunterzuschlucken, die Tränen brannten hinter meinen Augen. Sein Blick huschte zu meinem Bruder. „Halt ihre Beine fest, während ich ihre Hände halte. Lass uns das mit ihr klären.“ „Nein!“ schrie ich, trat, wand mich, alles, um frei zu kommen. Meine Beine schlugen hilflos um sich, während mein Bruder näher kam. „Bitte, macht das nicht! Ich kaufe die Teller, ich schwöre! Bitte!“ Meine Stimme brach in Stücke, aber sie hörten es nicht, nur der Klang meines Flehens füllte den Raum, verschluckt von ihrer Stille und Grausamkeit. Die Hände meines Bruders klammerten sich um meine Beine, während mein Vater meine Handgelenke festhielt. Ich trat und kämpfte, meine Stimme heiser von Schreien, die niemand hörte. Wäre alles anders gewesen, wenn meine Mutter hier wäre? Wenn sie nicht gestorben wäre, hätte sie mich beschützt? Hätte sie mich gesehen? Tränen strömten mein Gesicht hinab, als sie mich auf das Bett meines Bruders warfen. Mein Vater richtete sein Hemd, sein Ausdruck kalt. „Kümmere dich um sie“, sagte er tonlos. „Ich werde im Arbeitszimmer sein.“ Die Tür schloss sich mit einem schweren Knall, und die Stimmung im Raum veränderte sich. Mein Bruder drehte sich zu mir um, dieses grausame, wissende Lächeln auf seinen Lippen. Ich schüttelte den Kopf, zitternd, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Bitte… tu das nicht.“ „Ausziehen“, sagte er, seine Stimme tief und gefährlich. Ich schüttelte den Kopf, meine Augen suchten im Raum nach irgendetwas, irgendetwas, das mich retten konnte. Da sah ich den Golfschläger, der an den Kleiderschrank gelehnt war. Meine Finger schlossen sich darum, bevor ich überhaupt nachdenken konnte. „Lass das“, zischte er. Ich schluckte, weigerte mich und hielt den Schläger fester. Sein Gesicht veränderte sich, wütender, härter. „HAZEL, LASS ES FALLEN!“ brüllte er. Ich konnte nicht. Mein Körper bewegte sich von allein. Ich schlug zu. Der Schläger traf sein Bein. Er heulte auf und stolperte zurück. Ich schlug noch einmal, härter diesmal, dann ließ ich den Schläger fallen, stürzte zur Tür und fummelte am Schloss. Es öffnete sich. Ich rannte aus dem Zimmer, mein Atem kam in heißen, abgehackten Schluchzern. Ich hörte nicht auf, bis ich den Abstellraum erreichte. Der Abstellraum, dieser enge kleine Raum, den mein Vater mir gegeben und „meiner“ genannt hatte. Meine Brust schmerzte, als ich hineinstolperte und die Tür hinter mir zuschlug. Ich schniefte und wischte mir mit dem Handrücken die Nase und begann, meine Sachen zu packen. Meine Hände zitterten, als ich das Regal durchwühlte, suchte nach dem, was wichtig war. Ich fand das Geld, zerknitterte Scheine, die ich versteckt hatte, und presste sie fest in meiner Faust zusammen. Keine Zeit zu zählen. Keine Zeit zu denken. Ich musste einfach weg, bevor sie mich fanden. Ich warf meine wenigen Kleider in die abgenutzte Tasche, die mehr Staub als Tageslicht gesehen hatte. Zum ersten Mal war ich dankbar, dass ich nicht viel besaß. Das bedeutete, ich konnte schneller rennen. Ich öffnete die Tür vorsichtig und lugte hinaus. Der Flur war leer, mein Vater war nicht da. Ein zittriger Atem entwich mir, halb Erleichterung. Das Geld in meiner Hand stammte aus Monaten heimlicher Nebenjobs nach der Schule, in denen ich jeden Cent gespart hatte, damit ich diesen Ort eines Tages für immer verlassen konnte. Ich hatte es auf die richtige Weise tun wollen, genug haben wollen. Aber jetzt? Es war mir egal. Ich musste nur lebend hier raus. Ich erreichte die Haustür und riss sie auf. Ich rannte so schnell ich konnte. Mein Herz raste, mein Atem zitterte, und meine Beine fühlten sich an, als würden sie jeden Moment nachgeben. Als ich ein Auto kommen sah, durchströmte mich Hoffnung. Ich winkte mit den Händen, flehte darum, dass es anhalten sollte. Zu meiner Erleichterung wurde das Auto langsamer. Ich stieß einen zitternden Atem aus. Vielleicht war ich in Sicherheit. Vielleicht würde alles gut werden. „Ich muss zum Bahnhof“, sagte ich dem Fahrer und nannte ihm meinen Standort. Er nickte und sagte, er fahre in diese Richtung. Meine Hände zitterten, als ich die Tür öffnete und einstieg. Doch sobald ich saß, bemerkte ich jemanden auf dem Rücksitz. Ich erstarrte. Angst kroch meine Wirbelsäule hinauf. Bevor ich mich bewegen konnte, legte sich ein Tuch über meine Nase und meinen Mund. Ein starker, fremdartiger Geruch füllte meine Lungen. „Nein… bitte…!“ versuchte ich zu schreien. Ich kämpfte, stieß, trat, versuchte wegzukommen. Meine Brust brannte, mir wurde schwindelig, alles um mich herum begann zu verschwimmen. Tränen füllten meine Augen. Ich versuchte, mich festzuhalten, weiterzukämpfen, aber mein Körper fühlte sich schwer an, schwach, als gehörte er nicht mehr mir. Die Welt verblasste. Alles wurde dunkel

editor-pick
Dreame-Wahl des Editors

bc

Flüstern einer verborgenen Vergangenheit

read
1K
bc

Der Gefangene des Kartells: Liebe war nie Teil des Deals

read
3.1K
bc

Eine rücksichtslose Allianz – Ich verliebe mich in meinen Milliardärsboss

read
1K
bc

Die letzte Chance des Alphas

read
1K
bc

Gefangen für 365 Tage

read
1K
bc

Zwischen uns der Himmel

read
1K
bc

Ich will sie zurück (Ihre Alpha- Drillingsgefahrtcn)

read
1K

Scannen, um App herunterzuladen

download_iosApp Store
google icon
Google Play
Facebook