Riley blickte aus dem Aussichtsfenster, ohne wirklich etwas zu sehen. Ihr Körper und ihr Geist drifteten immer wieder zu einem gewissen lästigen Fellknäuel ab, das ihr nicht nur unter die Haut ging, sondern ihr auch ans Herz gewachsen war. Jede Bewegung ihres Körpers erinnerte sie an seine Berührung. Sie musste zugeben, dass es eine unglaubliche Nacht gewesen war. Doch es würde auch die einzige unglaubliche Nacht bleiben müssen. Sie konnte es nicht riskieren, sich noch mehr fallen zu lassen. „Alles in Ordnung?“, fragte Carmen sanft, als sie den kleinen Konferenzraum betrat, den sie dank Calos Nachfragen gefunden hatte. Riley wischte sich über das Gesicht, um sicherzugehen, dass ihre Wangen trocken waren und setzte rasch ihre ist-mir-scheißegal-Miene auf. Sie hatte schon vor langer Zeit g

