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355 Worte

"Du bist still," sagte er schließlich, als sie durch die feuchten Gassen gingen, das Mondlicht wie ein Schleier über ihren Schatten. "Nicht wegen dem, was ich getan habe." Sie hielt an. Ihre Schultern angespannt, die Augen nach vorn gerichtet. "Du glaubst, ich weiß nicht, was es heißt zu verlieren," sagte sie leise. "Aber ich habe es auch getan. Ich war nur besser darin, es zu verbergen." Er trat neben sie. "Dann sag es mir. Bevor wir weitergehen. Sag mir, was du verbergen willst." Sie drehte sich zu ihm, ihre Augen glühten kalt – nicht aus Zorn, sondern aus Schmerz, den sie zu lange in sich getragen hatte. "Ich war keine unschuldige Assassine," begann sie. "Ich war Teil eines Ordens. Der Drache auf meinem Rücken… ist kein Symbol für Stärke. Es ist ein Brandzeichen." Seine Augen vere

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