Doch der Befehlshaber lachte leise. "Und was ist sie jetzt? Deine Gefährtin? Oder ein Werkzeug, das du besser zu benutzen weißt als ich?" Sie schrie. Nicht aus Furcht – sondern aus Zorn. Der Klang schnitt durch den Regen. Ihre Finger zuckten, Messer blitzte auf, ihre Haltung bereit – aber er hielt sie zurück. "Nicht jetzt," sagte der Schattenwolf. "Er will dich wütend. Das ist sein Spiel." Doch in ihr war bereits Bewegung. Die alte Disziplin. Die Dunkelheit, die zu lange geschlafen hatte. Der Befehlshaber trat einen Schritt näher. "Ich biete dir kein Urteil. Ich biete dir Macht. Erinnerst du dich, was du warst, als du bei mir warst? Du warst schneller. Präziser. Gefürchtet. Geliebt – auf meine Weise." Ein Flackern in ihren Augen. Nicht Schwäche. Aber Zweifel. Und das sah der Schatt

