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359 Worte

In Armen, die sie nicht festhielten, sondern trugen. In einer Stimme, die sie nicht beherrschte, sondern berührte. In einem Körper, der sie nicht forderte – sondern ihr entgegenkam, wild, schattig, sanft und rau zugleich. Der Schattenwolf. Ihr Verlangen brannte. Nicht für den Mann unter ihr – sondern für den, den sie verloren hatte. Sein Duft in ihrer Erinnerung. Sein Atem auf ihrer Haut. Die Art, wie er sie ansah, als wäre sie mehr als Fleisch, mehr als Vergangenheit. Und genau aus dieser glühenden Sehnsucht wurde ihre Waffe geschärft. Sie ließ ihre Finger an die Kette seines Hemds gleiten – ein Zeichen, eine Ablenkung – während ihre andere Hand leise ein kleines Amulett aktivierte. Ein Signal. Für ihn. Für den einzigen, der wirklich wusste, wer sie war. Sie – in der Festung d

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