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290 Worte

An den Moment, als sie nackt in seinen Armen lag, nur der Mond ihr Zeuge. Wie sie ihn mit Fingern wie Versprechen berührte. Wie ihre Lippen seinen Namen flüsterten, als wäre er Gebet und Fluch zugleich. Die Art, wie sie sich an ihn schmiegte, nach dem Kampf – erschöpft, aber voller Leben. Wie ihre Haut nach Rauch und Gewürzen schmeckte. Er liebte sie nicht nur in ihrer Stärke – sondern in ihrer Angst. In ihrer Stille. In ihrer Schuld. Jetzt war sie in der Hölle – und spielte das Spiel, um sich selbst zu retten. Und ihn. Aber jedes Spiel hat eine Grenze. Und er wusste: Wenn er zu lange wartet, wird sie entweder gebrochen… …oder vergessen, wer sie wirklich ist. Sie – im Inneren der Festung Er hatte sie berührt. Nicht körperlich – sondern mit Worten. "Du idealisierst ihn," hatt

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