20

231 Worte

Er – in der Wildnis, in Erinnerung Er saß an einem stillen Fluss, seine Gestalt halb Mensch, halb Wolf. Der Wind trug ihren Duft – eingebrannt in seine Seele. Und dann… war er wieder dort. Am Anfang. Er erinnerte sich an den ersten Moment, als er sie sah. Nicht als Assassinin. Nicht als Kämpferin. Sondern als Frau, allein auf einem Dach, ihr Haar im Mondlicht blutrot, ihre Augen wie Eis und Glut zugleich. Sie hatte ein Ziel getötet. Und geweint danach. Nur einen Atemzug. Nur einen Bruchteil von Schwäche. Er hatte sie beobachtet. Wie sie die Klinge wegwarf. Wie sie zitterte. Wie sie sich selbst verabscheute – obwohl sie nur überlebt hatte. Und in diesem Moment… hatte er sich ihr gezeigt. Nicht als Mensch. Sondern als Schatten. Sie hätte fliehen können. Sie hätte kämpfen können.

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN