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744 Worte

Mitten in der Nacht Sie liegt im Gras. Der Himmel pechschwarz, der Wald still. Der Duft des Artefakts noch auf ihrer Haut. Und sein Atem – Raels – noch zwischen ihren Beinen. Doch dann: Ein Kälteschauer. Nicht von außen – von innen. Ihr Herz zieht sich zusammen. Ihr Atem stockt. Sie schlägt die Augen auf – und steht plötzlich nicht mehr im Wald. Die Vision Ein Kreis aus Ruinen. Nebel, der zwischen zerbrochenen Steinen kriecht. Der Himmel blutrot. Blätter fallen – schwarz. Und in der Mitte: Er. Nicht der Schattenwolf. Nicht das Tier. Ein Mann. Nackt. Verletzt. Sein Blick wild vor Verzweiflung. In seinen Armen… eine Frau. Blass. Tot. Ihr Gesicht – ihr Gesicht. Sie erkennt sich selbst. Oder das, was sie einst war. „Nimm mein Herz,“ flüstert der Mann. „Lass

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