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697 Worte

Nach Vayens Verschwinden Stille liegt über dem Wald. Aber keine friedliche. Sie sitzt auf dem Boden, die Knie angezogen, ihr Rücken dem Mond zugewandt. Rael hockt sich neben sie. Seine Brust hebt und senkt sich langsam. Sein Blick bleibt auf ihrem Rücken – dort, wo der Drache ruht. Noch immer leise glimmend. „Was hat er dir angetan?“ Seine Stimme ist sanft. Doch da ist Wut drin. Und Schmerz. Sie atmet tief. „Er hat mich nicht gezwungen. Er hat mir gegeben, wonach ich glaubte, zu verlangen.“ Sie dreht sich zu ihm, die Augen offen, verletzlich. „Ich wollte Kontrolle. Macht. Ich wollte, dass jemand mich sieht und sagt: Du bist etwas wert. Und er… er hat mir das Gefühl gegeben. Für einen Moment.“ Rael schluckt. „Und dann hat er dich gebrannt.“ Sie nickt. „Der Drach

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