Dreizehntes Kapitel-2

2214 Worte

Oleg Ich blinzle, versuche, die Augen zu öffnen, aber selbst, als es mir gelingt, kann ich nichts sehen. Ich winde mich hin und her. Meine Handgelenke sind gefesselt. Ich muss eine Haube über dem Kopf haben. Ich lebe noch. Das überrascht mich. Ich hatte im Morgengrauen den Kreml verlassen, wartend vor dem Gebäude gestanden. Drei Stunden hatte ich regungslos dort verharrt, dann hatte auf der anderen Straßenseite eine schwarze Limousine gehalten. Als niemand ausgestiegen war, hatte ich noch ein paar Minuten abgewartet, dann die Straße überquert und die Tür zur Rückbank geöffnet. Sie war leer gewesen. „Steig ein“, hatte mich der Fahrer angewiesen, ohne mich anzuschauen. Amerikaner. Vermutlich ein angeheuerter Schläger. Er hatte mich zu einem privaten Flugplatz gefahren und angehalten.

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