Vierzehntes Kapitel Story Ich weiß nicht, wie viele Stunden vergangen sind, bevor Ravil eine Nachricht von einer unbekannten Nummer bekommt, aber sie kommt. Alle springen in Aktion. Oleg lebt. Er ist in einem Flugzeug, das zurück nach Chicago fliegt. Ich vergieße noch mehr Tränen – Tränen der Erleichterung diesmal. Und dann heißt es wieder warten. Während ich warte, verwandelt sich meine Trauer in Beunruhigung. Eine nagende, kratzende Unruhe. Die Art Unruhe, die mich mein ganzes Leben schon geplagt hat. Ich betrachte sie als mein Bauchgefühl, das mir sagt, wenn irgendwas nicht stimmt. Wenn es an der Zeit ist, abzuhauen. Und je länger sich die Minuten hinziehen, bis Oleg zurückkommt, umso größer wird dieses Gefühl. Ich werde auf die Rückbank von Olegs Denali verfrachtet, Dima und Ni

