Kapitel39

1365 Worte

KAPITEL NEUNUNDDREISSIG Selenes Sicht Ich schreckte mit einem Keuchen hoch, mir war wieder kalt. Ich zog die Decke enger um mich, in der Hoffnung, etwas Wärme zu spüren, aber es war vergeblich. Ich wälzte mich unter der Decke hin und her, doch mir wurde nicht wärmer. Es fühlte sich an, als käme die Kälte von innen. Als würde ich innerlich erfrieren. Das war keine normale Kälte. Diese Kälte saß tief in meinen Knochen, als wäre etwas in mich hineingekrochen und wollte nicht mehr gehen. Meine Hände zitterten, als ich mich im Bett aufrichtete. Das Zimmer war mir zu still. Ich sah mich langsam um, meine Augen gewöhnten sich an das schwache Licht. Die Wände waren dieselben wie jede Nacht seit dem Ritual. Damons Quartier, wo ich bewacht und beobachtet wurde. Doch ich fühlte mich nicht s

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