KAPITEL VIERZIG Lyras Sicht Ich stand am Rand des Balkons des Trainingsgeländes und beobachtete ihr Flüstern. Als ich vorbeiging, hielten sie nicht an, um mich zu grüßen. Sie senkten ihre Stimmen nicht. Daran merkte ich, dass sich etwas verändert hatte. Vor Selene bewegten sich die Wölfe, sobald ich einen Raum betrat. Sie begrüßten mich mit Respekt. Mit Gewissheit. Jetzt warfen sie mir nur noch einen kurzen Blick zu und wandten sich dann ab, als wäre all meine Autorität in dem Moment verschwunden, als Selene hierherkam. Die Monderbin. Das war alles, worüber alle sprachen. Niemand sprach über die Frau, die für dieses Rudel geblutet hatte. Niemand sprach über die Kämpfe, die ich geschlagen hatte. Niemand sprach über die Opfer, die ich gebracht hatte. Es schien, als hätte das Rude

