Kapitel72

1276 Worte

KAPITEL ZWEIUNDSIEBZIG DAMONS SICHT Ich hatte nicht geschlafen. Ich lag lange wach, nachdem Lyra gegangen war, starrte an die Decke und ließ jede Sekunde der vergangenen Nacht mit einer Klarheit Revue passieren, die ich nicht wollte. Die Stille im Zimmer beruhigte mich kein bisschen. Im Gegenteil, sie verstärkte meine Gedanken nur noch. Ich saß an dem kleinen Tisch am Fenster, die Ellbogen auf den Knien, die Hände fest verschränkt. Die Dämmerung war bereits angebrochen, fahles Licht fiel auf den Boden. Ein neuer Tag hatte begonnen, doch ich fühlte mich gefangen in dem, der einfach nicht enden wollte. Ich hatte die Grenze gezogen. Das wusste ich. Ich hatte es deutlich gesagt. Ich hatte es so gemeint. Dennoch haftete mir das Bedauern an. Nicht wegen Lyra. Wegen Selene. Die Verbindun

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