Kapitel71

1274 Worte

KAPITEL EINUNDSIEBZIG SELENES SICHT Ich wachte früh auf, wie immer. Das Zimmer war noch dämmrig, das frühe Morgenlicht drang gerade durch das schmale Fenster. Langsam setzte ich mich auf und ließ meine Füße auf dem kalten Boden ruhen. Ich fand Halt in der ruhigen Routine, die mir zum Anker geworden war. Das Training wartete. Wie immer. Es war der einzige Ort, an dem meine Gedanken nicht abschweifen konnten, wo mein Körper Konzentration verlangte, selbst wenn mein Herz nicht mitspielte. Ich flocht mir die Haare und zog meine Trainingskleidung an. Alles fühlte sich normal an. Sicher. Vorhersehbar. Ich redete mir ein, dass ich es so bevorzugte. Ich stieß die Tür auf und trat in den Flur. Kaum hatte ich zwei Schritte getan, blieb ich stehen. Lyra stand direkt vor Damons Zimmer. Nein.

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