Kapitel70

1193 Worte

KAPITEL SIEBZIG DAMONS SICHT Ich erwachte vom leisen Geräusch meines eigenen, angestrengten und unregelmäßigen Atems. Es war ein Atemzug, der Schuld und Reue in sich trug und mir jede Entscheidung bewusst machte, die ich in der Nacht zuvor getroffen hatte. Ich öffnete langsam die Augen, und das Erste, was mir auffiel, war der leere Platz neben mir. Nicht wirklich leer. Lyra lag da, zusammengerollt auf dem Bett, ihr Haar über das Kissen ausgebreitet, goldene Strähnen im Dämmerlicht. Ihr Gesicht war ruhig, ja sogar gelassen, und das ließ die Schuld tiefer in meiner Brust saugen. Ich hatte eine Grenze überschritten. Ich hatte mich einer kurzen Flucht hingegeben und alles ignoriert, was ich wusste, alles, was ich hätte tun sollen. Ich schwang die Beine über die Bettkante und umklammert

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