Elftes Kapitel-2

1051 Worte

Lucy Im Auto stelle ich meine Handtasche auf meinem Schoß ab und krame darin nach einem Labello. Ich schwöre, diese Schwangerschaft lässt meine Lippen trockener werden als eine Wüste und das, obwohl ich den ganzen Tag nur am Trinken bin. Ich bin immer noch aufgewühlt davon, meinen Dad zu sehen, und von der ganzen Sache mit Ravil. „Ich habe ein Geschenk für dich“, sagt Ravil. „Wirklich?“ Lustig, wie die Aussicht auf ein unerwartetes Geschenk automatisch meine Stimmung aufhellt. Ganz sicher ein übrig gebliebenes Gefühl aus der Kindheit, als ein Geschenk alles bedeutet hat. Ravil greift auf den Rücksitz und holt eine weiße Schachtel mit einer hübschen hellblauen Schleife hervor. „Was ist das?“ Ravil lächelt mich sanftmütig an. Seine Lachfalten tanzen. „Mach es auf.“ Ich ziehe die seid

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