Kapitel 14: Geheimnisse

1170 Worte

Kael war gerade auf dem Weg zum Gartenpavillon, als er Seraya weinend an der Gartenmauer vorfand. Er ließ das Buch, das er bei sich trug, fallen, um sich um sie zu kümmern. „Seraya, was ist los? Warum weinst du hier?“, fragte er mit besorgter Stimme. Seraya fluchte innerlich. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass Beta Kael sie in diesem Zustand vorfinden würde. Laut schniefend trocknete sie sich am Saum ihres Kleides das Gesicht und stand rasch auf. „Mir geht es gut. Ich habe nur eine kurze Pause gemacht.“ Er umfasste ihr Gesicht mit seiner Handfläche. „Du hast doch gerade noch geweint. Wie kannst du jetzt okay sein? Du bist ja ganz mit Saft getränkt.“ Sie trat einen Schritt von ihm zurück und beharrte: „Mir geht es gut, Beta Kael.“ Kael wirkte nicht überzeugt. „Was ist passiert? Hat

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