29: Der Morgen danach

1570 Worte

Sofia Das erste, was ich spürte, war der Schmerz, der von der Stelle zwischen meinen Oberschenkeln ausging und sich tief in meinen Hüften festsetzte. Ich blinzelte mit den Augen und starrte an eine Decke, die viel zu hoch und viel zu dunkel war, um mein Schlafsaalzimmer zu sein. Die Erinnerung überkam mich und ich schoss aus dem Bett hoch und presste das graue Seidentuch an meine Brust. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als ich mich im Zimmer umsah. Ich hatte es getan. Die Erkenntnis, dass ich es nicht geträumt hatte. Ich hatte nicht nur von der Dunkelheit geträumt, sondern mich von ihr verschlingen lassen. Ich hatte Luca De Rossi, einem Mann, der Menschen in Sandgruben zum Tode verurteilte, das einzige genommen, was meine Familie mir als mein kostbarstes Geschenk für meinen zukü

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