Kapitel 43

1277 Worte

Ich spürte das warme Wasser um mich herum, das sanft meine Haut umschmeichelte. Die Melodien einer fernen, unbestimmten Musik hallten leise durch den Raum, während der Duft von Lavendel schwer in der Luft hing. Ich schloss die Augen und sog die Stille in mich auf. Doch da war etwas, das mir keine Ruhe ließ. Etwas, das in meinem Kopf bohrte wie eine glühende Nadel. Drake und ich hatten bis zum Nachmittag geschlafen. Es war seltsam. So verdammt seltsam. Ich sollte ihn hassen. Ich hasste ihn. Er hatte mich entführt, mich geschlagen, mich gebrochen. Mich in einem Keller verrotten lassen, mir den letzten Rest von Kontrolle über mein Leben entrissen. Und jetzt? Jetzt verhielt er sich... anders. Nicht sanft, nein. Nicht liebend. Aber... normal. So normal, wie ein Mann wie er sein konnte. In wen

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