KAPITEL FÜNFUNDZWANZIG Sera erwachte bei Tagesanbruch im Gemach des Königs. Sie riss die Augen auf und erinnerte sich sofort an die vorhergehende Nacht, und drehte sich zu McCleod um, der nackt neben ihr im Bett lag. Die beiden lagen unter der Decke, sie in seine Armen, und er fest schlafend. Das überraschte sie nicht. Sie hatte dies zuvor schon erlebt: wenn Menschen gewandelt wurden, schliefen sie zunächst oft lange und spät – manchmal tagelang. Und diese Wandlung war intensiv gewesen. Sie waren die ganze Nacht zusammengewesen, und sie hatte noch nie ein willigeres menschliches Opfer erlebt. Sera sprang mit einem Satz aus dem Bett; sie musste ihren Kopf von der vergangenen Nacht freibekommen. Die Körperwärme von den Laken verflog sofort, und ihr war kühl an diesem Novembermorgen, also

