Kapitel 17 – Privates Abendessen mit einem Teufel

1425 Worte

Die Einladung kam in schwarzem Satin. Kein Anruf. Keine SMS. Nur ein glatter Umschlag, der irgendwann zwischen Mitternacht und Morgengrauen unter ihrer Tür durchgeschoben wurde, das Papier so schwer, dass es sich wie ein Urteil anfühlte. Abendessen. Acht Uhr. Lass mich nicht warten. – R. Keine Adresse. Keine nötig. Auf dem Zettel war ein Wappen eingeprägt, das sie schon einmal gesehen hatte – eingraviert in die Marmorlobby des Brandt Tower. Ihre Hände zitterten, als sie es las. Nicht, weil sie nicht wusste, was es bedeutete. Sondern weil sie es wusste. *** Die Aufzugstüren öffneten sich wie ein Mund, der sie ganz verschluckte. Die Fahrt nach oben war still, aber erstickend, die Luft d**k von Geld und Bedrohung. Jedes Stockwerk, das sie passierten, glänzte in kalter Perfektion – Gl

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