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HELA – Standpunkt Mir stockte der Atem, als das Auto durch das Haupttor des Anwesens der Familie Goldschmidt fuhr. Vor mir lag eine Villa, die wie ein Schloss aussah. Schon bei Max’ Villa hatte ich mich winzig gefühlt. Aber das hier? An diesem Ort kam ich mir vor wie eine Ameise, die jeden Moment zerquetscht werden könnte. Dies war die Hauptresidenz der Familie Goldschmidt. Der Ort, an dem Gerüchten zufolge Außenstehende wie ich bei lebendigem Leib gehäutet würden. Als Adam die Tür öffnete, hätte ich mich fast geweigert, auszusteigen. Doch Max nahm meine kalte Hand und führte mich nach vorne. „Denk daran“, sagte Max mit ruhiger, fester Stimme, „du musst nichts beweisen. Du bist meine Wahl, und das ist mehr als genug.“ Ich nickte und versuchte, den Kloß der Angst in meiner Kehle hinun

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