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Bekenntnisse der ultimativen Deepthroaterin – Ein Massenserver

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MARY-CLAIRE ANDERSON

Sie ist Messdienerin. Sie ist eine Musterschülerin im ersten College-Jahr. Sie ist Jugendgruppenleiterin.

Sie faltet die Hände zum Gebet, reicht die Kommunion mit einem Lächeln, das Heilige lossprechen könnte, trägt Weihrauch und Rosenkranz wie eine Rüstung. Für die Gemeinde ist sie die Reinheit im Faltenrock.

Und doch schicken die gefährlichsten Männer der Stadt Geschenke, die vor Sonnenaufgang eintreffen: ein kirschroter Hypercar auf dem Kirchenparkplatz, eine schwarze Kreditkarte unter ihrem Gesangbuch, ein Schlüssel zu einer Privatinsel an einem Seidenband.

Warum?

Weil sie einen Mund besitzt, der einen Mann bis zur Wurzel nehmen kann, ohne zu zucken, einen Rachen, der Imperien ganz hinunterschluckt, eine Zunge, die Milliardäre in Bettler verwandelt. Sie bringt sie mit Versprechen an den Rand, melkt sie mit Drohungen, lässt sie hart und hilflos zurück, während sie selbst unter der Gürtellinie unberührt bleibt.

Sie flehen um einen einzigen Geschmack. Sie bieten Imperien für einen einzigen Schluck.

Tagsüber ist sie das Heil.

Nachts ist sie der Deepthroat, der alles besitzt.

Wird sie ihr heiligmäßiges Verhalten und ihr Geheimnis bewahren – oder werden sie sie endlich brechen?

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Kapitel 1 – Alle wollen Mary-Claire
„Ich bin gerade mal neunzehn, warum wollen mich all diese Männer? Das ist…“ Wenn meine Mutter in der Nähe gewesen wäre, hätte sie mich gehört. „Mary-Claire! Mary-Claire!“ Die Stimme meines Vaters dröhnte durchs Haus, scharf und dringend, als hätte er gerade den Hauptgewinn im Briefkasten gefunden. Ich hörte seine schweren Schritte, bevor ich ihn sah. Er stürmte in die Küche, drei Pakete wie heilige Schätze an die Brust gedrückt. Ich hielt den Blick auf meine Cornflakes gerichtet, rührte mit dem Löffel in der Milch herum und tat so, als wüsste ich nicht, was kommt. Mein Herz machte Saltos – diese Pakete waren keine normalen Päckchen. Das waren tickende Bomben, und ich war die Einzige, die den Code kannte. „Margaret!“ Dad brüllte nach Mom, seine Stimme vor Aufregung zitternd. „Margaret, komm her! Das glaubst du nicht!“ Ich nahm noch einen Bissen, das Knirschen der Cornflakes war in meinen Ohren viel zu laut. Moms Absätze klackerten hektisch den Flur entlang, und bevor ich mich wappnen konnte, stand sie im Raum, die Hände vors Gesicht geschlagen. „O süßer Jesus, was ist es, Thomas?“ keuchte sie, schon kurz vorm hysterischen Zusammenbruch. Dad legte die Pakete auf den Tisch, seine Augen groß wie bei einem Kind an Weihnachten. „Schau dir das an, Margaret. Schau einfach!“ Er riss das erste Paket auf, das Papier krachte wie Donner. Mom packte meinen Arm, zerrte mich so schnell vom Stuhl, dass mein Löffel klirrend zu Boden fiel. „Mary-Claire, komm her!“ jammerte sie, fiel auf die Knie und zog mich mit runter. „Das ist das Werk des Herrn, ich weiß es!“ „Mom, was–“ setzte ich an, aber sie hatte schon ihren Rosenkranz gepackt, ihre Stimme stieg in diesem dramatischen Ton, bei dem die ganze Gemeinde sich umdreht und starrt. „Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir!“ begann sie, die Augen fest zugekniffen, ihr Griff um mein Handgelenk wie ein Schraubstock. Dad, noch stehend, fiel ein, seine tiefe Stimme ruhig, aber voller Ehrfurcht. „Du bist gebenedeit unter den Frauen…“ Ich murmelte mit, die Knie schmerzten auf dem harten Holz, mein Kopf raste. Sie dachten, das sei göttliche Intervention, der große Plan der Jungfrau, weil ich das perfekte Gemeindemädchen war – Jugendgruppenleiterin, Organisatorin von Spendenaktionen, Lektorin bei der Messe jeden Sonntag. Sie kannten die Wahrheit nicht – durften sie nicht kennen. Diese Geschenke kamen nicht vom Himmel. Sie kamen von Männern. Männern, mit denen ich mich eingelassen hatte, auf Arten, die Mom ihren Rosenkranz noch fester umklammern und Dad seine Position im Pfarrgemeinderat aufgeben lassen würden. Als das Gebet zu Ende war, blieb Mom auf den Knien, Tränen strömten über ihr Gesicht. „Ein Wunder, Thomas. Unsere Mary-Claire, gesegnet von der Jungfrau selbst!“ Sie packte mein Gesicht, küsste meine Stirn, als wäre ich eine Heilige. Ich zwang mich zu einem Lächeln, mein Magen drehte sich um. Dad öffnete das erste Paket ganz, zog einen Brief auf edlem, geprägtem Briefpapier heraus. „Hör dir das an, Mary-Claire“, sagte er, die Stimme vor Stolz bebend. „Eine Teilzeitstelle als Sekretärin bei Halo Automotive, direkt unter Floyd ‚Halo‘ Arlington persönlich. Dem CEO! Kannst du das glauben?“ Mom keuchte, die Hände flogen an ihre Brust. „Floyd Arlington! O Mary-Claire, das ist dein Ruf! Der Herr hat eine Tür geöffnet!“ Ich nickte, Gesicht neutral. Floyd Arlington. Ich kannte ihn, und zwar gut. Nicht aus der Kirche oder einer göttlichen Vision, sondern aus späten Nächten in seinem Büro, Krawatte gelockert, Stimme tief und gefährlich. Er hatte das Jobangebot geschickt, klar, aber nicht aus Nächstenliebe. Es war Bezahlung. Wofür, war ich noch nicht bereit zuzugeben – nicht mal mir selbst. Dad riss das zweite Paket auf, zog einen schicken Ordner mit BMW-Logo hervor. „Heilige Mutter Gottes“, flüsterte er, Hände zitternd, während er las. „Ein Auto, Mary-Claire. Ein brandneuer BMW. Kein Absender – nur ein Lieferschein und die Schlüssel.“ Er hielt den glänzenden Schlüsselanhänger hoch, das Licht fing sich darin wie ein Leuchtfeuer. Mom schluchzte, drückte mich fester. „Das ist ihr Dienst für die Gemeinde, Thomas! Ich hab’s dir gesagt, als dieser raue Kerl letzten Sonntag in der Messe auftauchte – da kommt was Großes. Die Jungfrau hat sie belohnt!“ Ich grinste, senkte den Kopf, damit sie es nicht sahen. Dieser „raue Kerl“ war wahrscheinlich Tony Russo, der Mafia-Boss, der mich von der hinteren Bank aus angestarrt hatte, sein Blick schwer vor Versprechen und Drohungen. Oder vielleicht Professor Callahan mit seinen Tweed-Jacketts und wandernden Händen. Oder – Gott bewahre – der Vater meines Ex, Richard, der mir seit der Trennung nonstop schrieb. Das Auto konnte von jedem kommen. Genau wie das dritte Paket. Dad öffnete es als Letztes, sein Atem stockte. „Ein Penthouse, Margaret. Eine Eigentumswohnung in der Innenstadt. Voll bezahlt, auf Mary-Claires Namen.“ Er sah mich an, Augen glänzend. „Wer hat das geschickt, Mary-Claire? Ich muss diese Leute treffen, mich richtig bedanken.“ Ich nickte, Kehle eng. „Ja, Dad. Ich… finde es raus.“ Ich konnte ihm nicht in die Augen sehen. Er dachte, das seien Geschenke von großzügigen Gönnern, vielleicht Gemeindespender oder Halo-Executives. Er wusste nicht, dass ich diesen Männern etwas schuldete – und zwar richtig viel. Und sie waren nicht die Sorte, die Schulden einfach vergaßen. Mom heulte immer noch von Wundern, aber ich hörte kaum zu. Mein Kopf war bei Jeremy, meinem Ex, und seinem giftigen Versprechen, mich zu ruinieren. „Ich erzähl der ganzen Welt von deiner Fähigkeit, Mary-Claire“, hatte er nach der Trennung gezischt. „Von dieser einen Fähigkeit.“ Es war Deepthroating. Er hatte mich eine Profi-Schlampe genannt, mit einem höhnischen Grinsen, als wäre es etwas, wofür man sich schämen müsste. Er sagte, ich sei besser darin als Pornodarstellerinnen. Und er übertrieb nicht. Wenn er redete – wenn das bei den falschen Leuten ankam – würde das perfekte Bild, das meine Eltern von mir hatten, zerbrechen. Dad, der Mann, der den Pfarrgemeinderat mit stiller Würde leitete. Mom, die Leiterin des Frauenrosenkranzkreises, immer mit Bibelzitaten. Sie wären gedemütigt. Ich wäre befleckt. Mit neunzehn, mit meiner Jugendgruppenrolle und meinem Ruf in der Gemeinde – sie durften nie erfahren, dass ich je einen Schwanz gesehen, geschweige denn angefasst, geschweige denn… „Fuck“, murmelte ich leise, das Wort rutschte raus, bevor ich es stoppen konnte. Moms Kopf fuhr hoch. „Mary-Claire! Sprache!“ „Entschuldigung, Mom“, sagte ich schnell, zwang ein weiteres Lächeln. „Nur… überwältigt.“ Sie wurde weich, zog mich in eine Umarmung. „Natürlich bist du das, Liebes. Das ist Gottes Plan, der sich entfaltet.“ Dad kam dazu, legte die Arme um uns beide. „Wir sind so stolz auf dich, Mary-Claire. Du hast das verdient.“ Ich erwiderte die Umarmung, die Pakete schwer in meinen Händen, als ich mich löste. „Ich bring die Sachen in mein Zimmer, okay? Muss das erst mal verarbeiten.“ Mom nickte, wischte sich die Tränen ab. „Geh, Schatz. Bete darüber. Danke der Jungfrau.“ Ich stieg die Treppe hoch, Herz hämmernd. In meinem Zimmer schloss ich ab und kippte die Pakete aufs Bett. Mein Handy vibrierte – zwanzig verpasste Anrufe, Dutzende Nachrichten. Ich ignorierte alles außer einer. Richard. Der Vater meines Ex. Seine Nachricht war kurz: Wir müssen reden. Du weißt warum. Ich starrte auf den Bildschirm, Finger zitternd. Richard hatte Geld, Macht und einen Groll. Er wollte mich immer noch in seinem Orbit, sogar nachdem ich seinen Sohn abserviert hatte. Kam das Auto von ihm? Das Penthouse? Oder war es Tony mit seinen schicken Anzügen und geflüsterten Deals? Oder Callahan, der „Gelegenheiten“ angedeutet hatte, wenn ich brav spielte? Ich wusste es nicht, und genau das war das Problem. Diese Geschenke waren nicht umsonst. Das waren Leinen. Ich setzte mich aufs Bett, den Halo-Brief im Schoß. Floyd Arlingtons Unterschrift starrte mich an, fett und scharf. Ich spürte noch immer seine Hand auf meiner Schulter, seinen Atem an meinem Hals. Der Job war echt, aber er kam mit Fäden – Fäden, die ich vielleicht nicht durchschneiden konnte. Mein Handy vibrierte wieder. Neue Nachricht von Richard: Ignorier mich nicht, Mary-Claire. Du schuldest mir was. Ich biss die Zähne zusammen, Wut flammte auf. Schulde ihm? Wofür? Für die Lügen seines Sohnes? Dafür, wie er mich ansah, als wäre ich ein Preis zu gewinnen? Ein Seufzer entwich meinen Lippen. Ich brauchte einen Abschluss, musste Jeremy stoppen, bevor er alles ruinierte. Dass sein Vater mich wollte, war schon schlimm genug, aber Jeremy – er war die echte Gefahr. Er hatte die Mittel, mich bloßzustellen, meinen Namen durch den Dreck zu ziehen und den Ruf meiner Eltern mitzureißen. Meine Geheimnisse waren nicht sicher, nicht mit der Stellung meiner Eltern in der Gemeinde, nicht mit der ganzen Gemeinschaft, die jeden meiner Schritte beobachtete. Ich musste das klug spielen, sonst verlor ich alles. Ich lehnte mich zurück, starrte an die Decke. „Heilige Maria, von wegen“, flüsterte ich. Das war nicht ihr Werk. Das war meins – meine Hände, meine Lippen, mein Hals. Und jetzt mein Kampf. „Dad, Mom, ihr wisst gar nichts… euer perfektes Gemeindemädchen ist eine begnadete Deepthroaterin, und sie wird euch heimlich stolz machen…“ Ich beobachtete mein Grinsen im Spiegel.

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