KAPITEL DREIUNDZWANZIG

2131 Worte

KAPITEL DREIUNDZWANZIG „Er muss hier gewesen sein!“, rief Emily Daniel zu, sobald sie den Keller mit dem Bündel Briefe in ihren Armen verlassen hatte. „Jemand war hier gewesen, es muss nicht dein Vater gewesen sein“, gab Daniel zurück. Doch Emily schüttelte den Kopf. „Nein. Er war es. Das weiß ich. Ich kann es fühlen. Niemand sonst würde die Briefe auf diese Weise in einem Tresor verstecken. Niemand sonst würde sie immer und immer wieder lesen.“ Daniel holte tief Luft. „In Ordnung. Sagen wir einmal, es war dein Vater, der diese Briefe gelesen hat. Was macht dich dann so sicher, dass er noch lebt?“ „Verstehst du denn nicht?“, rief Emily fast schon hysterisch. „Mein Vater verschwand vor fünfundzwanzig Jahren. Vor fünf Jahren war er in diesem Haus und hat diese Briefe gelesen.“ Dabei wed

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN