Kapitel 7: Das Geständnis der Begierde

1220 Worte

Der Tag begann wie jeder andere, doch die Luft im Penthouse fühlte sich anders an – schwerer, geladener, als hätte die Nacht die Spannung der letzten Wochen in etwas Explosives verwandelt. Elena hatte kaum geschlafen. Alexanders Worte vom Vorabend hallten in ihrem Kopf nach: „Sie sind schön, wenn Sie wütend sind.“ Und darunter die unausgesprochene Drohung, dass er ihr Spiel durchschaut hatte. Beim Morgenbriefing war er ungewöhnlich schweigsam. Er diktierte die Termine mit monotoner Stimme, ohne sie anzusehen. Nur einmal, als sie ihm den Kaffee reichte, berührten sich ihre Finger – und er hielt inne, eine Sekunde zu lang. Elena zog die Hand zurück, als hätte sie sich verbrannt. Der Vormittag verlief in angespannter Routine: Videokonferenzen, Mails, Recherche. Alexander war brillant wie im

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