Howard Tower, 64. Stock – privates Fitnessstudio Mathias Howard war allein, oberkörperfrei und rasend vor Wut. Der schwere Boxsack hing in Fetzen von seiner Kette, Sägemehl und Lederreste lagen wie Schlachtfeldtrümmer über den Gummimatten verstreut. Blut tropfte von Mathias’ aufgeplatzten Fingerknöcheln und fiel in perfektem Rhythmus mit seinem Atem auf den Boden. Er hatte dreiundneunzig Minuten ohne Unterbrechung daran gewesen (keine Bandagen, keine Handschuhe, nur Haut auf Leder, bis etwas nachgab). Das Etwas, das schließlich nachgab, war der Sack. Erst dann trat er zurück, die Brust sich hebend, helle Augen im einzigen Deckenstrahler brennend. Die dünne Narbe, die diagonal vom Schlüsselbein bis zur untersten Rippe verlief (Souvenir eines Statham-Messers vor fünf Jahren), stand

