Der Regen prasselte mit solcher Wucht auf das Dach des Kane-Towers, dass jeder Tropfen wie ein kleiner Hammerschlag klang. Alexander stieß die schwere Stahltür auf und trat hinaus in den Sturm. Der Wind riss an seiner Kleidung, der Regen durchnässte ihn innerhalb von Sekunden. Seine Schulterwunde pochte bei jedem Schritt, warmes Blut sickerte durch den Stoff seines Hemdes und mischte sich mit dem kalten Wasser. Doch er spürte den Schmerz kaum. Wut und Entschlossenheit trieben ihn voran wie ein Motor, der auf Hochtouren lief. Jeder Atemzug schmeckte nach Salz und Metall, und in seinem Kopf hallte nur ein Gedanke: Elena ist in Sicherheit – und dieser Mann wird dafür bezahlen. Der Scharfschütze stand am anderen Ende des Daches, hinter einem der großen Lüftungsschächte in Position. Schwarz ge

