Der Wind vom Atlantik strich sanft über die Veranda des Hauses in Maine, trug den salzigen Geruch des Meeres mit sich und ließ die weißen Vorhänge im offenen Fenster leicht flattern. Es war ein altes, weißes Holzhaus mit blauen Fensterläden, direkt am Strand, weitab von Straßen und Nachbarn. Die Sonne stand tief über dem Horizont, färbte das Wasser in Orange und Gold, während die Wellen sich träge am Ufer brachen. Elena stand barfuß auf der Holzterrasse, ein Glas Weißwein in der Hand, und sah zu, wie die letzten Sonnenstrahlen auf der Oberfläche tanzten. Sie trug ein leichtes Sommerkleid aus Baumwolle, das im Wind flatterte, und fühlte sich zum ersten Mal seit Jahren wirklich frei – nicht nur von der Bedrohung, sondern von der ständigen Anspannung, die sie monatelang begleitet hatte. Alex

