XVI. Idyllisches Familienleben?

3536 Worte

Immer und immer wieder lese ich den Brief in dieser Nacht. Was will er damit bezwecken? Warum schenkt er mir das Buch? Als ob es mir anders gehen würde, jedes Mal wenn ich es ansehe. Natürlich muss ich dabei an ihn denken. Natürlich erinnere ich mich an unsere schöne Zeit. Und die nicht so schöne danach. Ich bleibe die ganze Nacht auf, den Zettel in der Hand mit immer wiederkehrenden und neuen Gedanken rund um ihn und mich. Um uns. Er will mir nur wehtun. Doch etwas an dem Brief lässt es mich nicht ganz glauben. Vielleicht will er mich einfach nur loslassen. So wie ich ihn. So wie ich den Ring hergeben musste. Den Ring, den ich so schmerzlich vermisse. Doch vermisst er mich denn wirklich? Oder will er nur den unangenehmen Gedanken an mich loswerden? Ich habe immerhin ihn verlassen. Vielle

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