Der nächste Tag ist geprägt von den Vorbereitungen für Lauras Geburtstag. Vierzehn. Ein grauenhaftes Alter. Und das Mädchen erst. Ich weiß, dass ich so etwas wie geschwisterliche Liebe für sie empfinden sollte, oder zumindest Respekt. Aber als ich einmal mehr sehe, wie sie mit ihren Eltern und allen anderen umgeht, kann ich nicht anders, als sie zu verachten. Ich habe mich bemüht, nicht das Mädchen, das mir den Vater genommen hat, zu sehen. Ihr nicht die Schuld an den schlimmen Dingen in meinem Leben zu geben. Aber zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit sie all diese Dinge verabscheut und in den Dreck zieht lässt mich nur wütend auf das verzogene Gör sein. Sie hat Geburtstag und darf feiern. Mein Vater scheint immer noch nicht realisiert zu haben, dass ich am darauffolgenden Tag älte

